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In diesem Blog-Eintrag zeige ich Euch, wie Ihr die Nikon D7500 so einrichtet, dass Ihr eine Belichtungsreihe für HDR-Fotografie erstellen könnt. Ich werde dieses Tutorial in zwei Abschnitte unterteilen: Einen Abschnitt für die einfache und schnelle Aufnahme von HDR-Bildern, ggf. auch frei Hand und einen zweiten Abschnitt für die professionelle Aufnahme von HDR-Bildern mit einer Kamera auf dem Stativ. Wir speichern alle HDR-spezifischen Einstellungen für jede Methode in einem separaten User-Set „U1“ oder „U2“, um alle Einstellungen einfach und schnell abrufen zu können. So können wir schnell zwischen dem normalen Workflow und dem HDR-Workflow wechseln.

 

Einstellungen für HDR-Aufnahmen aus der freien Hand und vom Stativ auf Usersetting „U1“


Damit auch HDR-Aufnahmen frei Hand aufgenommen werden können, nutzen wir die folgenden Einstellungen auf dem Schnellspeicherplatz „U1“. Diese Einstellungen sind so gewählt, dass die komplette HDR-Reihe schnell und ohne lange Wartezeiten zwischen den einzelnen Aufnahmen aufgenommen wird. So werden Änderungen im Motiv durch Bewegungen und somit Geisterbilder vermieden. Einstellungen zu Wartezeiten zwischen zwei Aufnahmen sind auf ein Minimum reduziert und die Spiegelvorauslösung wird nicht genutzt.

 

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Generelle Kamera Einstellungen

  1. Auswahl der richtigen Betriebsart:
    Drehe das Programmwählrad auf „A“.
  2. Einstellen der richtigen Blende:
    Ich stelle hier an dieser Stelle Blende „8“ für HDR Aufnahmen ein und ändere diese bei Bedarf je nach Motiv und Umgebung.
  3. Einstellen einer geeigneten ISO-Zahl:
    Ich starte hier bei ISO 400.
  4. Aktivieren der Belichtungsreihe:
    Halten Sie die BKT-Taste gedrückt und stellen Sie mit dem hinteren Einstellrad „5F“ für die Belichtungsreihe mit 5 Stufen ein. Den Wert „1.0“ als Auswahl für die jeweilige Schrittweite mit dem vorderen Einstellrad eingeben.


Einstellungen im Menü „Fotoaufnahme“

  1. Optional: Ordnernamen ändern in HDR75 (damit haben wir ein eigenes Verzeichnis für HDR-Fotos)
  2. Optional: Dateinamen ändern in HDR (damit wir HDR-Fotos bereits am Dateinamen von "normalen" Fotos unterscheiden können)
  3. Blitzbelichtungssteuerung: TTL (egal, denn wir nutzen sowieso keinen Blitz)
  4. Auswahl des Bildfeldes: DX
  5. Bildqualität: RAW
  6. Bildgröße: L
  7. NEF-(RAW-)Einstellungen: Verlustfreie Komprimierung und 14-bit
  8. ISO-Empfindlichkeits-Einstellungen: ISO-Automatik OFF, Start bei 100
  9. Weißabgleich: Bewölkter Himmel, damit immer der gleiche Weißabgleich gewählt wird, die richtige Korrektur führen wir später bei der Bearbeitung am PC durch.
  10. Picture Control konfigurieren: NL (Neutral)
  11. Active D-Lighting: OFF
  12. Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung: OFF
  13. Vignettierungskorrektur: OFF
  14. Auto-Verzeichniskorrektur: OFF
  15. Flimmerreduzierung: OFF
  16. Autom. Belichtungsreihen: AE
  17. Mehrfachbelichtung: OFF
  18. HDR (High Dynamic Range): OFF 
    Anmerkung: Wir wollen später selber ein HDR aus den einzelnen Aufnahmen erstellen, würden wir diese Option nutzen, würde die Kamera selber ein HDR zusammensetzen, ohne dass wir Einfluss auf das Endergebnis hätten. Diese Funktion nutzen nur Leute, die sonst Fotos mit dem Smartphone machen.
  19. Intervallaufnahme: OFF

 

 


Einstellungen im Menü „Individualfunktionen“

Wir belassen alle Einstellungen auf dem Standard, mit Ausnahme der hier genannten, folgenden Einstellungen.

  1. Menübereich C „Timer/Bel.-speicher“ - C3 Selbstauslöser - Selbstauslöser Vorlaufzeit: 2
  2. Menübereich C „Timer/Bel.-speicher“ - C3 Selbstauslöser - Anzahl von Aufnahmen: 5
  3. Menübereich C „Timer/Bel.-speicher“ - C3 Selbstauslöser - Intervall zwischen Aufnahmen: 0,5 Sekunden
  4. Menübereich E „Belichtungsreihen & Blitz“ - E5 BKT-Reihenfolge: N

 

Einstellungen fest auf Usersetting „U1“ speichern

Um unsere bis jetzt vorgenommenen Einstellungen auch wirklich abzuspeichern, gehen wir zurück ins Menü „SYSTEM“ und wählen unter dem Systemmenüpunkt "User Settings speichern" die Speicherbank „U1“ und bestätigen zweimal mit "OK".

Wenn wir ab jetzt in einen anderen Betriebsmodus wie „A“, „M“ oder „S“ wechseln oder die Kamera ausschalten und dann wieder auf das Programm „U1“ wechseln, stehen uns wieder all unsere vorher eingestellten Daten zur Verfügung. Eventuell müssen wir, je nach zur Verfügung stehendem Licht, die Belichtungsreiheneigenschaften an die Lichtverhältnisse anpassen.

 

Fotos machen

Wir haben nun alle Einstellungen hinterlegt und können unsere Aufnahmen machen, wenn wir auf das Usersetting „U1“ zugreifen.

Zunächst schalten wir den Autofokus aus und fokussieren manuell, damit sich während der Belichtungsreihe nicht ungewollt der Fokus ändert.


Bei Aufnahme mit Stativ


Zunächst den Bildstabilisator ausschalten, wenn am Objektiv vorhanden. Wechseln Sie zum Selbstauslöser. Jetzt werden automatisch 5 Aufnahmen innerhalb der konfigurierten Belichtungsreihe mit einer Vorlaufzeit von 2 Sekunden gemacht. Nach dem Ende der HDR-Aufnahmen wechseln Sie einfach wieder in den A-, M-, S, oder P-Modus.

 

Bei Aufnahme frei Hand (ohne Stativ)


Zunächst den Bildstabilisator einschalten, wenn am Objektiv vorhanden. Wechseln Sie zum Hochgeschwindigkeitsmodus CH. Jetzt werden unmittelbar beim Gedrückthalten des Auslösers hintereinander 5 Aufnahmen innerhalb der konfigurierten Belichtungsreihe gemacht. Nach dem Ende der HDR-Aufnahmen wechseln Sie einfach wieder in den A-, M-, S, oder P-Modus.

 


Profi-Einstellungen für HDR-Aufnahmen vom Stativ auf Usersetting „U2“

Wenn wir wirklich viel Zeit zur Verfügung haben um unsere HDR-Belichtungsreihe anzufertigen, und vom Stativ aus fotografieren, dann sollten wir die HDR-Funktionen der D7500 ausreizen um bessere Bilder zu erhalten. Dazu nutzen wir die folgenden Einstellungen auf dem Schnellspeicherplatz „U2“. Diese Einstellungen sind so gewählt, dass die komplette HDR-Reihe mit ausreichenden Wartezeiten zwischen den einzelnen Aufnahmen und der Spiegelvorauslösung aufgenommen wird, damit es zu keinerlei Verwacklungen durch Schwingungen des Stativs kommt.

 

Generelle Kamera Einstellungen

  1. Auswahl der richtigen Betriebsart:
    Drehe das Programmwählrad auf „A“.
  2. Einstellen der richtigen Blende:
    Ich stelle hier an dieser Stelle Blende „8“ für HDR Aufnahmen ein und ändere diese bei Bedarf je nach Motiv und Umgebung.
  3. Einstellen einer geeigneten ISO-Zahl:
    Ich starte hier bei ISO 100.
  4. Aktivieren der Belichtungsreihe:
    Halten Sie die BKT-Taste gedrückt und stellen Sie mit dem hinteren Einstellrad „5F“ für die Belichtungsreihe mit 5 Stufen ein. Den Wert „1.0“ als Auswahl für jeweilige gesamte Schrittweite mit dem vorderen Einstellrad eingeben.
    Alternativ zur oben genannten Belichtungsreihe mit „5F“ und „1.0“ kann für einen weiteren Abdeckungsbereich mit feinerer Abstufung zwischen den Aufnahmen auch eine Schrittweite von 0,7 auf 9 Schritte verteilt werden (Bereich -2,8 bis +2,8).

 

Einstellungen im Menü „Fotoaufnahme“

  1. Optional: Ordnernamen ändern in HDR75 (damit haben wir ein eigenes Verzeichnis für HDR-Fotos)
  2. Optional: Dateinamen ändern in HDR (damit wir HDR-Fotos bereits am Dateinamen von "normalen" Fotos unterscheiden können)
  3. Blitzbelichtungssteuerung: TTL (egal, denn wir nutzen sowieso keinen Blitz)
  4. Auswahl des Bildfeldes: DX
  5. Bildqualität: RAW
  6. Bildgröße: L
  7. NEF-(RAW-)Einstellungen: Verlustfreie Komprimierung und 14-bit
  8. ISO-Empfindlichkeits-Einstellungen: ISO-Automatik OFF, Start bei 100
  9. Weißabgleich: Bewölkter Himmel, damit immer der gleiche Weißabgleich gewählt wird, die richtige Korrektur führen wir später bei der Bearbeitung am PC durch.
  10. Picture Control konfigurieren: NL (Neutral)
  11. Active D-Lighting: OFF
  12. Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung: OFF
  13. Vignettierungskorrektur: OFF
  14. Auto-Verzeichniskorrektur: OFF
  15. Flimmerreduzierung: OFF
  16. Autom. Belichtungsreihen: AE
  17. Mehrfachbelichtung: OFF
  18. HDR (High Dynamic Range): OFF 
    Anmerkung: Wir wollen später selber ein HDR aus den einzelnen Aufnahmen erstellen, würden wir diese Option nutzen, würde die Kamera selber ein HDR zusammensetzen, ohne dass wir Einfluss auf das Endergebnis hätten. Diese Funktion nutzen nur Leute, die sonst Fotos mit dem Smartphone machen.
  19. Intervallaufnahme: OFF

 


Einstellungen im Menü „Individualfunktionen“

Wir belassen alle Einstellungen auf dem Standard, mit Ausnahme der hier genannten, folgenden Einstellungen.

  1. Menübereich C „Timer/Bel.-speicher“ - C3 Selbstauslöser - Selbstauslöser Vorlaufzeit: 2
  2. Menübereich C „Timer/Bel.-speicher“ - C3 Selbstauslöser - Anzahl von Aufnahmen: 5
  3. Menübereich C „Timer/Bel.-speicher“ - C3 Selbstauslöser - Intervall zwischen Aufnahmen: 2 Sekunden
  4. Menübereich E „Belichtungsreihen & Blitz“ - E5 BKT-Reihenfolge: N
  5. Menübereich D „Aufnahme & Anzeigen“ – D3 Spiegelvorauslösung: ON mit 2 Sekunden
  6. Optional: Menübereich D “Aufnahme & Anzeigen” – D4 Verschluss m. elektr. 1. Vorh.: ON (Mit Vorsicht zu verwenden. Dies kann Unschärfen durch die Verschlussbewegung verhindern, sollte aber nur mit hochwertigen Objektiven verwendet werden. Besser, Sie probieren es zunächst aus bevor Sie diese Funktion produktiv nutzen.)


Einstellungen fest auf Usersetting „U2“ speichern

Um unsere bis jetzt vorgenommenen Einstellungen auch wirklich abzuspeichern, gehen wir zurück ins Menü „SYSTEM“ und wählen unter dem Systemmenüpunkt "User Settings speichern" die Speicherbank „U2“ und bestätigen zweimal mit "OK".

Wenn wir ab jetzt in einen anderen Betriebsmodus wie „A“, „M“ oder „S“ wechseln oder die Kamera ausschalten und dann wieder auf das Programm „U2“ wechseln, stehen uns wieder all unsere vorher eingestellten Daten zur Verfügung. Eventuell müssen wir, je nach zur Verfügung stehendem Licht, die Belichtungsreiheneigenschaften an die Lichtverhältnisse anpassen.

 

Fotos machen

Da wir mit diesen Einstellungen ausschließlich vom Stativ fotografieren, sollten wir den Bildstabilisator ausschalten, falls dieser am Objektiv vorhanden ist. Wechseln Sie nun zum Selbstauslöser. Jetzt werden automatisch 5 Aufnahmen innerhalb der konfigurierten Belichtungsreihe mit einer Vorlaufzeit von 2 Sekunden und einer Wartezeit von 4 Sekunden zwischen den Aufnahmen gemacht. Dabei wird zur Reduktion von Verwacklungen die Spiegelvorauslösung genutzt. Nach dem Ende der HDR-Aufnahmen wechseln Sie einfach wieder in den A-, M-, S, oder P-Modus.

 

 

HDR-Fotos am PC entwickeln / Welche Software benutzen?

 

Die angefertigten Fotos kombiniere ich dann mit Aurora HDR 2019 zu einem HDR-Bild.
Unter dem folgenden Link könnt Ihr eine voll funktionsfähige Demo-Version laden: https://skylum.grsm.io/DEAuroraYT

 

 

Alle Einstellungen in meinem Video ansehen

 

 

 

Meine erste Wahl als Lightroom-Alternative


Ich mache jetzt mal ein wenig Werbung. Ich habe mich monatelang mit allen möglichen Bildbearbeitungssoftwares auseinandergesetzt, viel verglichen, viel getestet und letztlich fiel meine Wahl auf RAW-Entwickler und Lightroom-Alternative Luminar 3:

Schaut es Euch doch auch mal an und probiert die kostenlose Demo aus. Einfach auf das Banner klicken:

Luminar 3 Empfehlung

 

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