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In diesem Beitrag berichte ich darüber, mit welchen Lichtern und welcher Anordnung der Lichter ich High Key oder Low Key Fotografie im Home-Studio betreibe. Neben dem Aufbau berichte ich auch über die von mir eingesetzte Technik für ambitionierte Hobbyfotografen. Hier berichte ich, wie ich für ca. 350€ ein für Hobbyzwecke gut ausgestattetes "Fotostudio" eingerichtet habe.

 

 

Eine gute Studioausstattung für kleines Hobby-Budget

 

Lange Zeit habe ich mich bei der Fotografie ausschliesslich auf Landschafts- und Reisefotografie konzentriert. Auch, weil ich lange Zeit schlicht keinen Platz für den Aufbau eines Hobbystudios hatte. Nach dem Umbau des Wintergartens zum großen Büro und Arbeitsraum war das Platzproblem gelöst und endlich konnte ich mich, gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit, der Studio- und Portraitfotografie widmen.

Als ambitionierter Hobbyfotograf habe ich mich mit Technik ausgerüstet, die ihrem Zweck dient und nicht unverhältnismäßig teuer ist. Sicherlich gibt es professionellere Ausrüstung, doch für meine ersten Gehversuche wollte ich nicht mehr als 400€ ausgeben um ein einigermaßen gut ausgestattetes "Fotostudio" einzurichten.

Im Folgenden berichte ich unter anderem über eingesetzte Produkte diverser Hersteller. An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass ich zu diesen Firmen keinerlei Geschäftsbeziehung unterhalte. Ich habe viel recherchiert und getestet und möchte meine Erfahrungen zu diesem Thema gern teilen. Allerdings verwende ich im Folgenden Affiliate-Links zu den Produkten bei Amazon als Aufwandsentschädigung für meine Berichterstattung. Meine Empfehlung dieser Produkte geschieht dennoch aufrichtig und unabhängig.

 

 

Dauerlicht vs. Blitzlicht

 

In meinem Studio habe ich etwa 4m x 6m Meter Platz zur Verfügung. Die eingesetzten Leuchtmittel sollten innerhalb dieser Dimensionen also genügend Licht liefern. Die erste Entscheidung die ich treffen musste, war die Entscheidung, ob ich mit Blitzlicht oder Dauerlichtern arbeiten wollte. Die Faulheit siegte, ich entschloss mich für Dauerlicht. 

Dauerlicht macht mir die Einstellung der Kamera einfacher, da permanent die richtigen Lichtverhältnisse herrschen und ich mich nicht mit der situationsabhängigen Einstellung eines Blitzsystems herumschlagen musste. Bei der Nutzung des Dauerlichts muss ich zwischen den Aufnahmen zudem nicht auf das erneute Aufladen der Blitze warten.  

Auch wenn ein Blitzsystem bei der Auslösung kurzfristig mehr Lichtenergie zur Verfügung stellt als Dauerlicht, für mein 24 Quadratmeter großes Studio reicht Dauerlicht für die Beleuchtung aus. 

Zudem wäre ein komplettes, gutes Blitzsystem wesentlich teurer geworden als mein Dauerlicht-Setup. Eines Tages werde ich mich auch der Studiofotografie mit Blitz widmen, aber nicht heute.

 

 

Hintergrund / Backdrop

 

Als Hintergrund, auch Backdrop genannt, habe ich mir jeweils einen weißen und einen schwarzen Stoffhintergrund von NEEWER besorgt.

Den weißen Hintergrund benötigen wir für die High Key Fotografie, da er das verfügbare Licht gleichmäßig im Raum verteilt, den schwarzen für die Low Key Fotografie, da er überflüssiges Licht „schluckt“ und nicht reflektiert.

Der Backdrop hängt nicht einfach nur an an der Wand im Hintergrund, sondern läuft auf dem Boden aus. So fallen Übergänge zwischen Wand und Boden auf Fotos nicht auf.

Aufgehangen habe ich beide Hintergründe an günstigen Gardinenstangen und Haken aus dem Baumarkt. Kostenpunkt dafür knapp 40€.

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Wer mag, kann aber auch Stativsysteme wie die folgenden zur Befestigung nutzen. Mir wäre durch die Stativfüße der Aufhängung allerdings wichtiger Studioplatz verloren gegangen, weshalb ich mich für die Wandmontage entschied. 

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Bevor man die Hintergründe nutzt, sollte man diese entweder mit dem Bügeleisen glätten oder diese zunächst waschen, dann im Trockner trocknen und direkt danach knitterfrei aufhängen. Letztere Variante spart nerviges Bügeln.

Beim weißen Hintergrund ist es viel wichtiger, dass keine Falten sichtbar sind, beim schwarzen Hintergrund können wir Falten größtenteils vernachlässigen.

 

 

Dauerlicht für Hobby-Budget

 

Zuerst legte ich mir zwei Soft- und Reflektorboxen mit Energiesparlampen von NEEWER zu. Damit wollte ich den Grundstein legen. Die Lichtboxen werden wie ein Regenschirm aufgespannt und sind im Inneren stark reflektierend beschichtet. 5 45W Energiesparlampen pro Box erzeugen ausreichend starkes Licht. Die Lichtboxen können entweder „hartes“ Licht abgeben, oder durch die Anbringung eines weißen Stoffvorhangs „weiches“ Licht auswerfen, welches wir für die Portraitfotografie benötigen. 

Mit diesen beiden Lichtquellen war ich nun einsatzbereit für die Low Key Fotografie, in welcher eine einzelne Lichtquelle ausreicht. 

Die Lichtausbeute meiner Schirme war gut, allerdings nehmen die Schirme selbst im verstauten Zustand zu viel Platz ein. Deshalb kaufte ich als nächstes ein LED-Dauerlichtsystem von SAMTIAN, welches platzsparender zu verstauen ist und ebenfalls sowohl „hartes“ als auch „weiches“ Licht erzeugen kann.

 

Die LED-Systeme haben weitere Vorteile gegenüber den konventionellen Lampen-Leuchtsystemen:

  • LED-Systeme lassen sich in der Helligkeit dimmen
  • LED-Systeme lassen die Regulierung der Farbtemperatur zu (kaltes Licht/warmes Licht)
  • LED-Systeme lassen sich auch mit Akkus mobil betreiben
  • LED-Systeme sind stromsparender
  • LED-Systeme lassen sich per Fernbedienung einstellen
  • LED-Syteme sind schlanker und stören nicht im Bild

 

Bei den genannten Herstellern handelt es sich in meinen Augen um die klassischen „China-Hersteller“. Um ehrlich zu sein, hatte ich deshalb zu Beginn Bedenken bei der Auswahl dieser Produkte. Ihren Zweck erfüllen die Geräte aber allemal. Ich dachte mir „Was kann man schon groß falsch machen bei Lampen?“, gleichzeitig hatte ich Sorge, dass die Lampen stark flackern könnten.  Letztlich wagte ich die Bestellung dann doch. 

Klar, es gibt ein paar Stellen an denen man den günstigsten Preis am Produkt bemerkt. So könnten etwa die Stromkabel länger sein, die Stative etwas stabiler und Bedienelemente etwas wertiger ausgelegt sein. Dennoch, dem Einsatzzweck der Geräte tun diese Punkte keinen Abbruch und irgendwoher muss der Preis ja kommen.

Mittlerweile bin ich so überzeugt von den LED-Systemen, dass ich selber garnicht mehr auf reguläre Lichtboxen zurückgreifen würde. Über kurz oder lang werde ich die Softboxen komplett gegen LED-Komponenten tauschen. Meine ursprünglichen Bedenken, die LED-Systeme könnten eventuell flackern oder schlechtes Licht abgeben, wurden nach den ersten Tests schnell ausgeräumt.

Mit insgesamt 4 Lichtquellen war ich nun sowohl für High Key, als auch für Low Key Fotografie perfekt ausgestattet.

 

Mein High Key Setup

 

Im High Key Umfeld nutze ich die zwei Reflektorschirme mit Dauerlicht für die Beleuchtung des Hintergrundes. Mal mit und mal ohne Soft-Diffusor. Damit die großen Boxen nicht ins Bild ragen, habe ich diese auf dem Boden platziert.

 

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Die zwei LED-Systeme beleuchten das eigentliche Objekt durch den im Lieferumfang enthaltenen Soft-Diffusor. Dadurch wirken Portraitaufnahmen gleichmäßig ausgeleuchtet und weich.

 

 

Mein Low Key Setup

 

Im Low Key Bereich nutze ich nur noch die LED-Systeme. Diese kann ich bequem per Fernbedienung in der Helligkeit herunterregeln, denn im Low Key Umfeld ist weniger Licht oft mehr. Zudem gefällt mir die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Lichts beeinflussen zu können.

 

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Zur besseren Verteilung von Reflektionen habe ich mir noch einen faltbaren Reflektorschirm zugelegt, mit dem man noch einige Akzente bei der Ausleuchtung setzen kann. 

 

 

All the links in this text are Amazon Affiliate Links, and by clicking on an affiliate link I will earn a percentage of your subsequent Amazon purchases. However, this circumstance does not influence the background of my product recommendation. This product recommendation is independent, honest and sincere. 

Bei allen genannten Links handelt es sich um Amazon-Affiliate-Links. Durch einen Klick auf einen Affiliate-Link werde ich prozentual an Euren darauf folgenden Amazon-Einkäufen beteiligt. Dieser Umstand beeinflusst aber nicht die Hintergründe meiner Produktempfehlung. Diese Produktempfehlung erfolgt unabhängig, ehrlich und aufrichtig.

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